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Auf Kosten der Ärmsten

“Menschen mit einem ethischen Gewissen müssen ihre Verbindungen mit Unternehmen kappen, welche die Ungerechtigkeit des Klimawandels finanzieren.”​ Erzbischof Desmond Tutu, Südafrika

Hunderte von Millionen Menschen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, sind oft am stärksten von seinen Folgen betroffen. Pensionskassen, die in Kohle, Erdöl und Erdgas investieren und dadurch den Klimawandel anheizen, tun dies daher auf dem Buckel der Ärmsten. Doch das Verursacherprinzip wird ausgehebelt. Denn die Folgen bezahlen die Menschen in Entwicklungsländern durch

  • die Gefährdung ihres Lebens und ihrer Gesundheit. Beispielsweise durch Malaria und andere tropische Krankheiten, die sich in Gebiete ausbreiten, die bisher verschont waren.
  • den Verlust der Heimat. Wo der steigende Meeresspiegel Küstengebiete überflutet und Böden versalzt, müssen Familien ihre angestammte Heimat gegen Armenviertel der Grossstädte eintauschen. Viele dieser Grossstädte liegen in Küstennähe und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen abermals vertrieben werden.
  • explodierende Kosten für Infrastruktur. Höhere Temperaturen führen zu mehr Verdunstung, die Böden trocknen aus. Wo früher der Regen ausreichte, werden Staudämme und Bewässerungsanlagen nötig. Wasserreservoirs sind nicht nur teuer, sondern auch Brutstätten von Mücken.

Pensionskassen, die in fossile Energie investieren, blenden diese Zusammenhänge aus. Sie tun dies jedoch nicht mit ihrem eigenen Geld, sondern auch mit Ihren Ersparnissen. Sind Sie damit einverstanden, dass Ihre Vorsorgegelder in fossile Energieunternehmen investiert werden?

Wenn nein, senden Sie eine Nachricht an die Delegierten, welche Ihre Interessen in der Pensionskasse vertreten und über die Anlagestrategie entscheiden.

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