Klimakompatibilität

PKG Pensionskasse

Charakterisierung Vorsorgeeinrichtung

Die Basisinformationen sind im zutreffenden Factsheet des Klima-Ratings Finanzanlagen zu finden. 

Charakterisierung Teil Immobilien

Die Investitionen in Immobilien teilen sich gemäss Geschäftsbericht 2022 und Informationen der PKG an die Klima-Allianz vom März 2023 wie folgt auf (in Prozent aller Immobilienanlagen):

  • Direkte Immobilienanlagen: 44%
  • Indirekte Immobilienanlagen Schweiz via Märki Baumann: 41%
  • Indirekte Immobilienanlagen Ausland: 15%
  • Hypotheken: 0%
  • Green Bonds Immobilien: 0%

Nachhaltigkeitsstrategie Immobilien

  • Direkte Immobilien:

Gemäss ihrer Präsentation befindet sich der Gebäudepark der PKG überwiegend in der Region Luzern und Zentralschweiz.

Laut dem Anhang des Anlagereglements will die PKG ihre Neubauten gemäss dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) entwickeln und zertifizieren lassen. Sanierungen von Altbauten sollen sich am SNBS orientieren. Im Geschäftsbericht 2021, im Nachhaltigkeitsbericht 2022 und im Nachhaltigkeitsbericht 2023/2024 formuliert die PKG eine Immobilienstrategie, worin sie ihre Grundsätze, gemäss den ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) über den gesamten Zyklus ihrer Immobilienaktivitäten integrieren zu wollen, wie folgt konkretisierte (Auszüge): “Die Nachhaltigkeit von Gebäuden definiert die PKG Pensionskasse unter anderem über die Parameter Immobilienbewirtschaftung, Energetik, Lage und Erreichbarkeit sowie Konstruktion, Materialisierung, Struktur und Nutzbarkeit. Nachhaltig ist auch das gezielte Sammeln von Verbrauchsdaten in Bezug auf Wasser, Heizung, Warmwasser und Elektrizität. Die PKG Pensionskasse hat entsprechende Daten erhoben und daraus Erkenntnisse gewonnen, die bei Betriebsoptimierungen oder Sanierungsprojekten sehr nützlich sind. Ziel ist es, die Datenqualität zu optimieren und in ein PKG-Benchmarking zu überführen. Immobilien sollen mit Ladestationen ausgerüstet werden, um der zunehmenden Nachfrage nach E-Mobilität nachzukommen. Künftige finanzielle und betriebliche Entscheide sollen noch mehr auf nachhaltige Energiequellen und insbesondere auf die Reduktion des CO2-Ausstosses ausgerichtet werden. Die Sensibilisierung der Mieter für energie-effizientes und sparsames Verhalten (Suffizienz/Zufriedenheit der Mieter mit einem geringeren Energieverbrauch) ist nicht nur ein naheliegendes, sondern auch ein wirksames Mittel, um auf einen tieferen Ressourcenverbrauch hinzuarbeiten. Daneben zielt die PKG Pensionskasse auf die Effizienzsteigerung bestehender Energieerzeugungsanlagen und auf die Substitution fossiler Energiequellen ab”.

An einem auf Initiative der PKG zustande gekommenen Austausch vom März 2023 informiert die Kasse über ihre aktuellen Weiterentwicklungen der seit Mitte 2021 bestehenden internen Immobilienstrategie. Diese haben den Charakter einer umfassenden Klimastrategie (siehe unten). Die offengelegten Informationen sind im neuen Nachhaltigkeitsbericht 2023 und im Nachhaltigkeitsbericht 2023/2024 bestätigt.

  • Indirekte Immobilien:

Im Nachhaltigkeitsbericht 2022,  im Nachhaltigkeitsbericht 2023 wie auch im Nachhaltigkeitsbericht 2023/2024 sind zwar noch keine Aussagen auffindbar, die betreffend die indirekten Beteiligungen in Immobilien-Kollektivanlagen im In- und Ausland informieren, wie stark die Vorsorgeeinrichtung ihren Klima- und ESG-Hebel (Nachhaltigkeit im Sinne der UN-Sustainable Development Goals) operationalisiert.

In Bezug auf die indirekten Immobilien Schweiz, die via Märki Baumann investiert sind, informiert die PKG jedoch im Rahmen des erwähnten Austauschs vom März 2023 über das ihr vorliegende, aggregierte ESG-Reporting der verschiedenen Kollektivanlagen, welches verwendbare Daten der CO2-Intensität einschliesst (s. unten). Weiterhin informiert der Nachhaltigkeitsbericht 2023 sowie auch der Nachhaltigkeitsbericht 2023/2024, die PKG verschicke auf die Produkte/Mandate zugeschnittene Fragebögen – wohl auch an diejenige der indirekten Immobilien. Weiter würden die Vermögensverwalter fortlaufend angehalten, in ihrem periodischen Reporting über Nachhaltigkeitskriterien zu berichten.

Kommentar Klima-Allianz

Die Kenntnis der CO2-Intensität des Portfolios in der Schweiz (s. unten) und die strukturierten Abfragen legen die Grundlage für eine zukünftige Klimastrategie.

Die Entwicklung der Klimastrategie sollte einen raschen Absenkungspfad der CO2-Emissionen mit Einschluss von ESG-Zielen zum Ziel haben und die nachfolgenden Wirkachsen kombinieren.

Beginnend mit den verhältnismässig gut beeinflussbaren indirekten Immobilienanlagen im Inland sollte die Klimastrategie Zwischen- und Endziele festlegen für den Zeitraum bis 2050, Reporting definieren und inhaltlich auf folgenden Pfeilern beruhen:

  • Weiterführung des Engagements von Märki Baumann durch Einforderung von detaillierten ESG-Informationen sowie der Verpflichtung zu Netto Null spätestens 2050. Fortgeschrittene Sub-Fondsverwalter haben in der Schweiz mit den neuen Leitlinien “Umweltrelevante Kennzahlen” der AMAS eine gute Grundlage zur Dokumentation der Treibhausgasemissionen als Grundlage für Ausarbeitung, Monitoring und Steuerung eines Dekarbonisierungspfades.
  • Beschlussfassung für einen konkreten Reduktionsplan mit kurz- und mittelfristigen Zwischenzielen, der auch die relevanten UN-Sustainable Development Goals berücksichtigt.
  • Maximale, über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehende Ausschöpfung des Potenzials energetischer Sanierungen des Altbestandes in der Schweiz nach bestem Stand der Technik – mit maximaler Optimierung bei der Senkung des Energieverbrauchs und der vollständigen Umstellung auf erneuerbare Energien – sowie mit Einbezug der grauen Energie (Scope 3 upstream) und der extern generierten Emissionen durch Energiebezüge (Scope 2) und Verkehr (Scope 3 downstream) in die Planungsentscheide.
  • Neubauten sind konform zu den im Zeitpunkt der Planung fortgeschrittensten Energiestandards, umfassend Scope 1 (direkte Emissionen), Scope 2 und Scope 3.
  • Vorausschauende Verbrauchssteuerung via Gebäudetechnik und Mieterengagement sowie ein enges CO2- und Energie-Monitoring.
  • Maximale Realisierung der Potenziale der Photovoltaik zur Minimierung der territorialen Emissionen der Schweiz mit Dekarbonisierung von Verkehr, Industrie und Gebäuden via Hochfahren der Produktion von solar produzierten Stroms.
  • Bestmögliche Minimierung der Verluste grauer Energie durch bewusste Entscheidungen im Falle von Sanierung oder Neubau, durch Verwendung von Baumaterialien mit möglichst geringem CO2-Fussabdruck, durch Maximierung der Wiederverwendung und -Verwendbarkeit von Baumaterialen, Bauteilen und Energietechnik (Scope 3 upstream).
  • ESG-Positiv-Wirkung im Sinne der Sustainable Development Goals (SDG), insbesondere aber nicht nur von Goal 7 “Affordable and Clean Energy”, von Goal 10 “Reduce Inequality” in Verbindung mit Goal 10.2 “Empower and promote social and economic inclusion of all”, von Goal 11 “Sustainable Cities and Communities” in Verbindung mit Goal 11.1 “Ensure access for all to adequate, safe and affordable housing” und Goal 15 “Protect, restore and promote sustainable use of terrestrial ecosystems, …” in Verbindung mit Goal 15.5 “Take urgent and significant action to reduce the degradation of natural habitats, halt the loss of biodiversity”.
  • Reduktion des Wasserverbrauchs, insbesondere Warmwasser.
  • Bei ausbleibendem Fortschritt oder ungenügender Performance, Deselektion von Mandaten und Fonds zugunsten von Anlagegefässen, deren Dokumentation maximale Klimawirkung und ESG-Qualität nachweist.

Im Feld der indirekten Immobilien im Ausland sollte die Klimastrategie die folgenden Wirkachsen kombinieren:

  • Engagement der Asset Manager durch Einforderung der CO2-Emissionen pro m2 und von detaillierten ESG-Informationen sowie der Verpflichtung zu Netto Null spätestens 2050. Fortgeschrittene Vermögensverwalter sind in der Lage, diese beispielsweise auf der Basis der weit verbreitenden Teilnahme am globalen Standard GRESB zu gewinnen.
  • Bei ausbleibendem Fortschritt oder ungenügender Performance, Deselektion von Mandaten und Fonds zugunsten von Anlagegefässen, deren Dokumentation maximale Klimawirkung und ESG-Qualität nachweist.
  • Green Bonds Immobilien:

Es ist keine Absicht ersichtlich, im Bereich der beeinflussbaren externen Immobilieneigentümer eine Strategie zu konzipieren insbesondere für einen Zuwachspfad von Sanierungen mit optimaler Energieeffizienz und Dekarbonisierung.

Kommentar Klima-Allianz

Eine Klimastrategie sollte sich auf die folgenden Wirkachsen abstützen:

  • Impact Investments in Green Bonds oder vergleichbare Anlagelösungen von Emittenten, welche die Vergabe von grünen Hypotheken an externe Immobilieneigentümer finanzieren.
  • Impact Investments in Green Bonds oder vergleichbare Anlagelösungen von Emittenten, welche für die Direktfinanzierung grüner Immobilien von externen Immobilieneigentümern bestimmt sind.

Reporting der direkten und indirekten CO2-Emissionen und ESG- Bestandesaufnahme

  • Direkte Immobilien:

Im Rahmen des obgenannten Austauschs vom März 2023 und im Nachhaltigkeitsbericht 2023 informiert die PKG, sie habe Wüest Partner beauftragt, mit dem Modul Wüest Climate das Verbrauchsdaten-Monitoring für ihren Gebäudepark zu installieren, mit Ist-Aufnahme und mit einer Simulation des Absenkpfades der CO2-Intensität aufgrund ihrer verbindlichen Sanierungsplanung durchzuführen (siehe unten). Das Monitoring umfasst eine grosse Zahl an Indikatoren, wie Wärmeverbrauch (kWh), Stromverbrauch (kWh), Wasserverbrauch, Energiekosten. Die CO2-Intensitätsdaten (CO2eq/m2/a) werden ausgegeben als direkte Emissionen (Scope 1) und erweitert als Total von Scope 1, Scope 2 (Emissionen der Fernwärme- und Gebäudestromlieferung, also inklusive z.B. Erdgasemissionen des Fernheizkraftwerks) und Scope 3 (letzterer nur umfassend Unterkategorie 3.3 upstream gemäss GHG Protocol Standard Scope 3, Seite 34) sowie Mieterstrom der Unterkategorie 3.13, Downstream leased assets, gemäss GHG Protocol Standard Scope 3, Seite 36).

Der neue Nachhaltigkeitsbericht 2023/2024 gibt die aktuellen Zahlen der Ist-Analyse von Wüest an: 10 kg CO2eq/m2/a (nur Scope 1, direkte Emissionen) respektive 15.4 kg CO2eq/m2/a (Scope 1, Scope 2, Scope 3/Unterkategorie 3 sowie Mieterstrom).

Kommentar Klima-Allianz

  • Noch nicht einbezogen in das Reporting sind die zumindest als qualitativen Steuerindikator zu verwendenden CO2-Emissionen des Scope 3 upstream der grauen Energie und des Scope 3 downstream (extern generierte Emissionen der Nutzer durch Parkplatzangebot, Förderung Elektromobilität, Lage zum öffentlichen Verkehr).
  • Im Reporting sollten ebenfalls Informationen zu Bestandesaufnahme und Verbesserung der ESG-Qualität im Sinne der Rating-Kriterien Immobilien der Klima-Allianz Eingang finden.
  • Entsprechend sollte eine konkrete Berichterstattung über die ESG-Positivwirkung erfolgen, nämlich unter Einbezug der UN Sustainable Development Goals (SDG), insbesondere aber nicht nur von Goal 7 “Affordable and Clean Energy”, von Goal 10 “Reduce Inequality” in Verbindung mit Goal 10.2 “Empower and promote social and economic inclusion of all”, von Goal 11 “Sustainable Cities and Communities” in Verbindung mit Goal 11.1 “Ensure access for all to adequate, safe and affordable housing”, und von Goal 15 “Protect, restore and promote sustainable use of terrestrial ecosystems, …” in Verbindung mit Goal 15.5 “Take urgent and significant action to reduce the degradation of natural habitats, halt the loss of biodiversity”. Insbesondere sollte die Mietzinspolitik und deren Nutzen für die Gesellschaft mit Förderung moderater Mietkosten offengelegt werden. 
  • Indirekte Immobilien:

Für die via Märki Baumann investierten indirekten Immobilien Inland liegt der PKG gemäss Informationen am Austausch vom März 2023 ein aggregiertes ESG-Reporting der verschiedenen Kollektivanlagen vor. Der Energieträgermix von etwa zwei Dritteln der Immobilien konnte erfasst werden. Die ermittelte CO2-Intensität beträgt rund 20 kg CO2eq/m2/a. Das GRESB-Rating ist etwa 3.5 Sterne von maximal 5.

Für die kollektiven Anlagen im Ausland ist noch kein Reporting mit detaillierten CO2-Emissionen unter Einbezug passender ESG-Indikatoren ersichtlich.

Dekarbonisierungsziele für direkte und indirekte CO2-Emissionen und Massnahmenplanung

  • Direkte Immobilien:

Der im Rahmen des obgenannten Austauschs vom März 2023 der Klima-Allianz offengelegte, in Nachhaltigkeitsbericht 2023 und in Nachhaltigkeitsbericht 2023/2024 bestätigte, auf verbindlichen Planungen beruhende Absenkpfad der CO2-Intensität resultiert in einer rekordhohen Reduktion auf Null direkte Emissionen bis 2034. Bei Einbezug der indirekten Emissionen Scope 2 und Scope 3/Unterkategorie 3, sowie Mieterstrom verbleiben 2034 noch etwa 3 kg CO2eq/m2/a, insbesondere aufgrund der schwierig planbaren Emissionen des Fernwärmebezugs. Wesentlicher Pfeiler der verbindlichen, in die Simulation eingespiesenen Sanierungsplanung ist die weit vor 2030 geplante, beschleunigte Eliminierung von Erdöl, der sukzessive Ersatz von Erdgas und die Substitution des nach 2030 noch verbleibenden Restanteils Erdöl bis 2034.

Laut Informationen der PKG vom März 2023 ist der Altbestand des Gebäudeparks zwar vergleichsweise gering, somit die CO2-Intensität relativ zu den Peers geringer, sie habe aber bereits in einem frühen Stadium die Erhöhung der Energieeffizienz und die Umstellung auf erneuerbare Energieträger in ihre Planung eingebettet.

Gemäss Auskunft der PKG vom März 2023 ist die Maximierung des Einsatzes der Photovoltaik ebenfalls Teil des Investitionsplans. Ein Mobilitätskonzept für die Immobilien, das die Reduktion der CO2-Emissionen Scope 3 downstream der Nutzer einschliesst, ist angedacht, beispielsweise auf der Basis von Umfragen.

  • Indirekte Immobilien:

Es sind keine konkreten Ziele für einen 1.5°C-kompatiblen Absenkpfad der CO2-Emissionen für die in kollektive Anlagen investierten Immobilien ersichtlich.

  • Green Bonds Immobilien:

Es sind keine konkreten Ziele für einen dezidierten Wachstumspfad für Green Bonds oder gleichwertige Finanzierungen für grüne Hypotheken und grüne Immobilien ersichtlich.

Stand der Umsetzung des Dekarbonisierungspfads seit 2020 mit Einschluss ESG- Ziele

  • Direkte Immobilien:

Es ist naturgemäss noch kein Reporting über das Ausmaß der Reduktion der direkten und indirekten Emissionen oder über die Verbesserung anderer Nachhaltigkeitselemente ersichtlich.

  • Indirekte Immobilien:

Es ist kein Reporting über das Ausmaß der Reduktion der direkten und indirekten Emissionen oder über die Verbesserung andere Nachhaltigkeitselemente ersichtlich.

  • Green Bonds Immobilien:

Es ist kein Reporting über Fortschritte bei der Reduzierung der finanzierten CO2-Emissionen durch Green Bonds oder gleichwertige Finanzierungen für grüne Immobilien ersichtlich.

 

Schlussfolgerung

Aktuell noch kein definitiv festgelegter Pfad zu Netto-Null spätestens 2050 für alle Immobilienanlagen.

Positiv:

  • Bei den eigenen Immobilien liegt mit Nachhaltigkeitsbericht 2023 und Nachhaltigkeitsbericht 2023/2024 eine dezidierte Strategie mit umfassenden CO2-Messdaten vor, die auf dem weitgefassten ESG-Ansatz Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS Hochbau) fundiert.
  • Diese Strategie für die direkten Immobilien beinhaltet eine verpflichtende, auf verbindlicher Sanierungsplanung beruhende Simulation für eine rekordverdächtige Dekarbonisierung, die das Netto-Null Ziel bereits 2035 erreicht.
  • Für den eigenen Immobilienpark besteht folglich eine Dekarbonisierungstrategie mit exzellenter Systemperformance für die Sicherung des Netto-Null Ziels weit vor 2040 unter substanziellem Einbezug der relevanten UN-Sustainable Development Goals.

Jedoch:

  • Bei den indirekten Immobilien im Inland erscheint eine Engagement-Strategie zunächst mit Vorliegen von CO2-Daten erst im Aufbau. Ein Potenzial für eine bestimmte Systemperformance zu Netto-Null 2050 unter Berücksichtigung der relevanten UN-Sustainable Development Goals ist jedoch noch zu entwickeln.
  • Bei den indirekten Immobilienanlagen im Ausland sind keine Engagement-Aktivitäten zur Erreichung der Dekarbonisierung hin zu Netto-Null 2050 ersichtlich. Eine Systemperformance hin zu Netto-Null spätestens 2050 ist noch aufzubauen.
  • Bei anderen Immobilienfinanzierungen ist kein Impact Investing mit Verpflichtung zu einem Zuwachspfad von Green Bonds oder vergleichbaren Finanzierungen für grüne Hypotheken und für grüne Immobilien ersichtlich.

Noch fehlt eine Klimastrategie für einen Dekarbonisierungspfad aller finanzierten CO2-Emissionen. Sobald aber das Reporting eine substanzielle und bereits getätigte Paris-kompatible Reduktion aufzeigt, wird die Klima-Allianz die Einstufung auf Hellgrün vornehmen. Voraussetzung ist die Ergänzung des bereits ambitionierten Dekarbonisierungspfades zu Netto-Null weit vor 2040 mit allen relevanten UN-Sustainable Development Goals, ein erkennbarer Dekarbonisierungspfad der indirekten Immobilienanlagen in In- und Ausland, sowie ein Mechanismus für einen Zuwachspfad von Green Bonds für grüne Hypotheken und grüne Immobilien. Die Systemperformance – gesamthaft betrachtet und gewichtet im Masse des jeweiligen Klimahebels der PKG – muss eine Perspektive für einen 1,5°C-Absenkpfad gemäss Pariser Abkommen mit Ambition Netto-Null Ziel 2040 gemäss den Kriterien des Ratings Immobilien der Klima-Allianz eröffnen.

 

Tendenz

Bewertung: Potenzial zu Hellgrün

Kommentar Klima-Allianz

  • Mit ihrer Strategie für die eigenen Immobilien, der einen rekordverdächtigen Dekarbonisierungspfad beinhaltet, hat die PKG eine ausgezeichnete Grundlage geschaffen, um in naher Zukunft ihr gesamtes Immobilienportfolio unter Einbezug der relevanten UN-Sustainable Development Goals das Netto-Null Ziel spätestens 2050 ausrichten zu können.
  • Die Klimastrategie sollte auch einen Dekarbonisierungspfad zu Netto Null 2050 bei den Kollektivanlagen in Immobilien im In- und Ausland sowie das Impact Investing in Green Bonds oder gleichwertige Finanzierungen für grüne Hypotheken und für grüne Immobilien umfassen.
  • Via Produktselektion und Engagement oder Auswechslung von Managern sollte bei den Kollektivanlagen in Immobilien im In- und Ausland die Verpflichtung zum Netto-Null Ziel spätestens 2050 gesichert werden.
  • Bei anderen Immobilienfinanzierungen sollte ein Prozess implementiert werden, der zu einem Zuwachspfad von Green Bonds oder gleichwertigen Finanzierungen führt, eingesetzt für grüne Hypotheken und/oder grüne Immobilien mit optimaler CO2-Wirksamkeit insbesondere für Sanierungen.
  • Für sämtliche Klimahebel im Immobilienbereich sollte eine permanent zu ajustierende Massnahmenplanung zu einem ehrgeizigen Zwischenziel für 2030 gesetzt werden, so dass ein Potenzial besteht, bis 2040 Netto-Null zu erreichen.