Eine Kampagne von

#Protectouralps

In der Schweiz steigen die Temperaturen doppelt so stark wie global. Unsere Gletscher schmelzen rasant und auch der Permafrost taut auf – der Klebstoff unserer Alpen. Berghänge verlieren ihren Halt, es kommt zu Bergstürzen und Murgängen, der Piz Cengalo in Bondo zeigt es nur allzu gut. Immer mehr Dörfer und Infrastrukturen in den Alpen befinden sich in bedrohlicher Lage. Ohne Kurswechsel in der Klimapolitik, werden sich diese Probleme drastisch verschärfen.

Die Niederschläge werden insgesamt zurückgehen, für Starkniederschläge gilt dies aber nicht. Sie nehmen schon heute spürbar zu. Reduzieren wir unseren Ausstoss von Treibhausgasen nicht massiv, wird es bald noch heftiger und extremer regnen. Zusammen mit der höheren Schneefallgrenze drohen Überschwemmungen und Erdrutsche in den Alpentälern sowie häufigere Hochwasser im Mittelland.

Die Wälder schützen uns Menschen, unsere Dörfer und Verkehrswege vor Lawinen und Steinschlag. Bei ungebremster Klimaerwärmung werden die Sommer heisser, es regnet seltener. Das trocknet unsere Wälder aus – mit verheerenden Folgen: Ein Funke genügt, um ein grossflächiges Feuer auszulösen. Wie nach dem Waldbrand in Leuk werden wir in den Alpen zunehmend unschöne und teure Verbauungen benötigen.

Mit der #protectouralps-Kampagne « Das Klima schützen heißt auch die Alpen schützen » will die Alpen-Initiative die Folgen der Erderwärmung in den Alpen aufzeigen. Die Alpen beherbergen Lebensräume und eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, die zunehmend bedroht sind. Wir brauchen eine ambitionierte und effektive Klimapolitik!

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