Eine Kampagne von

#RogerWakeUpNow

Die Credit Suisse profitiert vom Image des Schweizer Nationalmeisters Roger Federer.

Überzeugt davon, dass Credit Suisse die Investitionen der Bank nicht befürworten würde, baten Aktivist*innen ihn, Klima-Champion zu werden. Ermutigend sagt er, er sei sich der Herausforderung bewusst und dankt ihnen, dass sie gehandelt haben.

Die Credit Suisse ist das Schweizer Bankinstitut, das am meisten in fossile Brennstoffe investiert. Zwischen 2016 und 2017, nach der Unterzeichnung des Pariser Abkommens, hat sie ihre Investitionen in die Kohle um das 16fache erhöht!

Zwischen 2015 und 2017 stellte die Bank 47 Unternehmen, die so genannte extreme fossile Brennstoffe (Schiefergas, Kohle, Ölsand, Tiefwasserbohrungen, Arktis) fördern, 7,8 Mrd. USD zur Verfügung.

Seit mehreren Jahren fordern verschiedene Kollektive und Organisationen von Credit Suisse von fossilen Energieträgern zu desinvestieren. Zumal sich andere öffentliche und private Finanzinstitute zu diesem Schritt bereits entschlossen haben. BNP hat angekündigt, dass sie im Jahr 2017 ihre Investitionen aus Schiefergas und Ölsand abziehen wird. Der Rockefeller-Fonds, der norwegische Staatsfonds, die Weltbank und erst kürzlich die Europäische Investitionsbank haben angekündigt, dass sie keine fossilen Brennstoffe mehr finanzieren werden.

Mit der Ankündigung, keine Kohlekraftwerke mehr zu finanzieren, hat Credit Suisse einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Aber um ihre volle Verantwortung wahrzunehmen, die sich entfaltende Krise nicht weiter mit ihren Investitionen zu befeuern, muss sie noch sehr viel weiter gehen.

Link: https://act.campax.org/efforts/rogerwakeupnow

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