Klima-Rating

Grundsätze:

  • Die Klima-Allianz bewertet die finanzierten Treibhausgasemissionen. Mit ihren ausländischen, CO2-intensiven Wertschriften verfügen die Vorsorgeeinrichtungen über einen starken Klimahebel. Besonders klimaschädlich sind Kohle-, Erdöl- und Erdgas-Förderer wie auch Kohle- und Erdgas-Elektrizität.
  • Nur eine bereits getätigte Dekarbonisierung bei den Wertschriften-Portfolien führt zu einer Bewertung höher als “Rot”.
  • Schon verhältnismässig kleine Dekarbonisierungsschritte wie den punktuellen Ausstieg aus Kohlefirmen würdigen wir mit “Orange”. Eine Perspektive ist erkennbar, die potenziell mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens vereinbar erscheint.
  • Die Wertung “Grün” beruht auf der Feststellung des Ausmasses der Dekarbonisierung, welches aktuell im Rahmen des Gesetzes bestmöglichst erzielbar ist. Die “Best Practice” Pensionskassen zeigen der Branche die praktischen Wege für einen Paris-kompatiblen Dekarbonisierungspfad auf – max. 1,5°C bis 2050.

Tendenz:

  • Vorbereitende Massnahmen, die einen Dekarbonisierungspfad einleiten können, evaluiert die Klima-Allianz unter “Tendenz” (Periode 2018-2021). Gewicht hat beispielsweise die Veröffentlichung einer kombinierten Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Auch umgesetzte Dekarbonisierungschritte wie Ausstieg aus Kohlefirmen fliessen hierbei ein.
  • Ebenfalls unter “Tendenz” gewichten wir klimapositive Aktivitäten im Feld der Aktionärseinflussnahme (“Investor’s Engagement”, Wahrnehmung Stimmrechte). Schliesslich würdigen wir die Mitgliedschaft in Vereinigungen für Nachhaltigkeit.

Immobilien:

  • Aus Gründen der aktuell schwierigen Bewertbarkeit sieht die Klima-Allianz davon ab, klimafreundliche Maßnahmen im Immobilienbestand im Rating zu berücksichtigen. Die Klima-Allianz würdigt jedoch überdurchschnittliche Schritte für die Dekarbonisierung des Gebäudebestandes in den Factsheets. Damit anerkennen wir, dass Pensionskassen mit ihren Immobilien über einen direkt umsetzbaren Klimahebel verfügen.

Aktualisierung:

  • Im Austausch mit den Pensionskassen bilden wir die Evolution auf dem Weg zur Klimaverträglichkeit ab, indem wir die Factsheets und, bei Fortschritten, die Klassierungen periodisch aktualisieren.
  • Die gegenwärtigen Kriterien sind bis Ende 2021 gültig. Die Klima-Allianz beabsichtigt, sie anschliessend der höheren Stringenz anzupassen, die zur Erreichung der Pariser Klimaziele erforderlich ist.

 

Rot: Klimaschädigend

Die Vorsorgeeinrichtung:

  • ist nicht transparent – sie führt keine Website mit ausreichenden Informationen und sie entzieht sich der Beantwortung von Fragen der Klima-Allianz,
  • oder sie ist transparent aber aktuell nicht klimakompatibel im Sinne, dass sie zumindest erste Schritte zur Dekarbonisierung getätigt hat.  

Bedingung für die Höherstufung sind:

  • die Publikation oder Zurverfügungstellung erster Resultate einer Dekarbonisierung, die auf einer ausreichend klimarelevanten Reallokation innerhalb des Portfolios beruht – etwa durch den Ausschluss mindestens der Kohleproduzenten, 
  • und/oder die verbindliche, öffentliche Ankündigung eines Verbesserungsplans mit einer stark klimarelevanten Dekarbonisierung mindestens der in Bezug auf das Anlagevolumen gewichtigsten Wertschriften-Anlageklasse – meist Aktien – innerhalb eines Paris-kompatiblen Zeitrahmens, max. 1,5°C bis 2050.

Nicht ausreichend für eine Höherstufung sind:

  • Aktivitäten im Investor’s Engagement; diese sind sehr zu begrüssen, begleitend sind jedoch erste Schritte der Dekarbonisierung erforderlich – etwa durch Ausschluss und/oder Untergewichtung von besonders kohlenstoffintensiven Unternehmen mit schlechten Perspektiven einer Änderung des Geschäftsmodells,
  • Ansätze oder Absichtserklärungen zur nachhaltigen Anlagepolitik mit nur marginalen Ausschlüssen und ohne getätigte erste Dekarbonisierungsmassnahmen.

Orange: Erste Schritte eingeleitet

Die Vorsorgeeinrichtung hat einen Anfang in der Dekarbonisierung des Portfolios mindestens durch eine der folgenden publizierten – oder der Klima-Allianz zur Publikation zur Verfügung gestellten – Massnahmen gemacht:

  • Ausschluss mindestens der Kohleproduzenten oder der Kohlekraftwerke aus dem Aktien- oder Obligationenportfolio.
  • Impact Investing in erneuerbare Energien oder gleichwertige klimaschützende Wirtschaftszweige in einem im Vergleich zum Marktdurchschnitt substanziellen Ausmass,
  • Im Vergleich zum Weltmarktdurchschnitt substanzielle Dekarbonisierung, getätigt durch ausreichend klimarelevante Reallokation mindestens innerhalb des Aktien- oder Obligationenportfolios, oder auch der alternativen Anlagen, und dokumentiert durch (1) Analyse der CO2eq-Intensität (mindestens auf Basis Scope 1, 2, vorzugsweise auch mit Scope 3) und/oder (2) Klima-Szenarioanalyse.
  • Selbstverpflichtung  – parallel zu ersten dokumentierten Dekarbonisierungsmassnahmen – zu einem überdurchschnittlichen Verbesserungsziel mit einer stark klimarelevanten Dekarbonisierung  mindestens des in Bezug auf das Anlagevolumen gewichtigsten Wertschriftenportfolios (meist Aktien oder Obligationen) innerhalb eines Zeitrahmens, der als in Linie mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens eingestuft werden kann.
  • Einbindung eines Mechanismus der ESG- und Klima-Integration in den Selektionsprozess der Unternehmen bei mindestens ihrem in Bezug auf das Anlagevolumen gewichtigsten Wertschriftenportfolio, der eine gleichermassen stark klimarelevante Dekarbonisierung in Linie mit dem Pariser Klimaabkommen bewirkt.

Grün: Best Practice

Die bezüglich Anlagevolumen mittelgrosse oder grosse nachhaltige “Best-Practice” Vorsorgeeinrichtung erfüllt alle der folgenden Kriterien:

  • Eine systematische “Best Practice” Nachhaltigkeits- und/oder Klimastrategie ist festgelegt, öffentlich dokumentiert und schon breit umgesetzt.
  • Diese hat eine überdurchschnittliche, in naher Zukunft weiter voranschreitende Dekarbonisierung des Wertschriftenportfolios durch Absenkung der finanzierten CO2-Emissionen bewirkt.
  • Der Absenkpfad umfasst mindestens die in Bezug auf das Anlagevolumen gewichtigste Wertschriften-Anlageklasse – meist Aktien bei Pensionskassen oder Obligationen bei Vollversicherungen. 
  • Die Strategie beinhaltet auch eine umfassende Bevorzugung grüner Investitionen etwa in erneuerbare Energien.
  • Eine Berichterstattung mit einer Analyse der CO2eq-Intensität (Scope 1, 2 und vorzugsweise auch Scope 3) oder aufgrund einer Klima-Szenarioanalyse zeigt den Stand des Fortschritts auf.
  • Der Zielpfad für mindestens die gewichtigste Anlageklasse – oder der erreichte Stand bei seit langem nachhaltigen Pensionskassen – kann als in Linie mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens eingestuft werden – max. 1.5°C bis 2050: es existiert eine nachvollziehbare Dokumentation, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit bis Ende 2024 in Bezug zum Weltmarkt-Benchmark (Stand 2020) eine um mindestens 50% tiefere CO2-Intensität erreicht oder übertroffen werden kann – oder einen gleichwertig positiver Klima-Impakt auf Basis einer vergleichbaren Messgrösse zu erzielen ist.
  • Es existieren glaubwürdige Verlautbarungen, die für den verbleibenden in Bezug auf das Anlagevolumen gewichtigen Teil der Wertschriftenanlagen (meist Obligationen bei Pensionskassen, Aktien bei Vollversicherungen) bis Ende 2026 das Potenzial für eine vergleichbare Reduktion in Aussicht stellen.  

Die bezüglich Anlagevolumen kleine nachhaltige “Best-Practice” Vorsorgeeinrichtung – mit beschränkten administrativen Ressourcen – erfüllt alle der folgenden Kriterien:

  • Befolgung einer systematisch nachhaltigen Anlagepolitik, die auf der konsequenten Selektion der Unternehmen aufgrund strenger ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) und/oder strengem Klima-Impakt-Filter basiert.
  • Diese hat eine überdurchschnittliche, in naher Zukunft weiter voranschreitende Dekarbonisierung des Wertschriftenportfolios bewirkt, die dank Ausschluss oder Untergewichtung von Unternehmen der fossilen Energien und der Bevorzugung von Firmen mit tiefen Treibhausgasemissionen und mit positivem Klima-Impakt erzielt wurde.
  • Der Absenkpfad umfasst mindestens die in Bezug auf das Anlagevolumen gewichtigste Wertschriften-Anlageklasse – meist Aktien. 
  • Der Zielpfad für mindestens die gewichtigste Anlageklasse – oder der erreichte Stand bei seit langem nachhaltigen Pensionskassen – kann als in Linie mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens eingestuft werden – max. 1.5°C bis 2050,
  • Veröffentlichung der Nachhaltigkeitsziele und der vollzogenen Massnahmen – mindestens durch nachvollziehbare Dokumentation und Freigabe zur Veröffentlichung gegenüber der Klima-Allianz.
  • Die Dokumentation erlaubt die Einschätzung, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit bis Ende 2024 in Bezug zum Weltmarkt-Benchmark (Stand 2020) eine um mindestens 50% tiefere CO2-Intensität erreicht oder übertroffen werden kann – oder ein gleichwertig positiver Klima-Impakt auf Basis einer vergleichbaren Messgrösse zu erzielen ist.
  • Bereits getroffene Massnahmen und/oder glaubwürdige Verlautbarungen lassen darauf schliessen, dass für den verbleibenden in Bezug auf das Anlagevolumen gewichtigen Teil der Wertschriftenanlagen (meist Obligationen bis Ende 2026 das Potenzial für eine vergleichbare Reduktion besteht.

Im Masse ihrer Grösse und Möglichkeiten ist die “Best Practice” Institution ebenfalls aktiv in den folgenden Handlungsfeldern:

  • sie dekarbonisiert nicht nur Aktien und Obligationen, sondern auch die Alternativen Anlagen – Hedge Funds, Private Equity, Infrastructure, Insurance Linked Securities, Private Debts​, Senior Secured Loans – insbesondere auch mit grünen Investitionen etwa in erneuerbare Energien (“Impact Investing”),
  • sie legt im Feld der Obligationen auch in nachgewiesenermasse klima-positive Green Bonds an (“Impact Investing”),
  • im Feld der Immobilien-Direktanlagen (eigener Gebäudebestand) ergreift sie überdurchschnittliche Klimamassnahmen auf der Basis eines geplanten CO2-Absenkpfads; dieser reicht über die gesetzlichen Anforderungen hinaus (“Best Practice” Gebäudeisolation; fossil-freie Heizung etwa mit  Wärmepumpen und erneuerbarem Strom oder mit weitgehend fossil-freier Fernwärme; sehr gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr und nur ein Minimalangebot an Parkplätzen),
  • sie verpflichtet sich zur Befolgung der UN-Principles for Responsible Investment und zum entsprechenden Reporting – diese UN-PRI fundieren auf der Erkenntnis, dass Nachhaltigkeits/ESG-Faktoren ein finanzielles Risiko darstellen,
  • durch ihre Mitgliedschaft bei Swiss Sustainable Finance anerkennt die Pensionskasse die Notwendigkeit, dass der Finanzplatz Schweiz, also auch die Vorsorgeeinrichtungen, eine führende Rolle für nachhaltige und klimaverträgliche Finanzflüsse einnehmen müssen,
  • sie beteiligt sich unterstützend oder durch Übernahme von Aktivitäten an internationalen Investoren-Initiativen für die Erreichung der Ziele der Pariser Klimaabkommens, wie die Climate Action 100+, die Investor Decarbonization Initiative von ShareAction sowie dem Institutional Investors Group on Climate Change (IIGCC) – der Investorenkoalition, die sich der  Zusammenarbeit zur Bekämpfung des Klimawandels und für eine kohlenstoffarme Zukunft verpflichtet, 
  • sie bestätigt ihren Dekarbonisierungplan durch Teilnahme an Investoren-Initiativen wie der Montreal Carbon Pledge mit der damit verbundenen Verpflichtung, den CO2-Fussabdruck der Portfolien regelmässig zu messen, und/oder an der UN-Net Zero Asset Owner Alliance mit dem selbst gestellten Ziel, Netto Null Treibhausgasemissionen bis 2050 zu erreichen,
  • sie ist einem effizienten Investor’s Engagement-Programm wie dem Ethos Engagement Pool Schweiz und dem ETHOS Engagement Pool International oder gleichwertigen Dienstleistern angeschlossen, das sich dem Ziel der kontinuierlichen Steigerung der Nachhaltigkeit des gesamten Aktien- und Obligationenportfolios in Anwendung der Sustainable Development Goals der UNO und den besten verfügbaren ESG-Kriterien widmet; als Handlungsachsen erfolgen Unternehmensdialog mit direkten Briefen und Konferenzen sowie Stimm- und Wahlrechtsausübung an Aktionärsversammlungen,
  • im Feld der kohlenstoffintensiven Industriesektoren finden umfassende und gemäss der Position der Klima-Allianz zum Investor’s Engagement klima-effiziente, mit dem Dekarbonisierungspfad kombinierte Aktivitäten im Investor’s Engagement statt; als klimawirksam betrachtet die Klima-Allianz etwa das mehrjährige Verpflichtungsprogramm des ETHOS Engagement Pool International, in dem 8 europäische Elektrizitätsunternehmen aufgefordert werden, sich auf eine kohlenstoffarme Zukunft vorzubereiten sowie die direkte Beteiligung als “Participant” im Rahmen der Climate Action 100+ mit selbst praktiziertem Engagement bei massgebenden Unternehmen. 

Tendenzen

Das Anlageverhalten der Pensionskassen ist entscheidend für die Klimapolitik der Schweiz. Sie sind der Öffentlichkeit – der Zivilgesellschaft und der Politik – gegenüber Rechenschaft schuldig, wie weit sie ihre Verantwortung für den Beitrag der Schweiz zum Klimaschutz wahrnehmen.

Wenn die Institution folglich keine Website mit Informationen über ihre Organisation und ihre Anlagepolitik führt, und sich der Beantwortung der Anfragen der Klima-Allianz nach Offenlegung aller notwendigen Informationen entzieht, lautet die Einstufung: im Dunkeln.

Die Klima-Allianz wird dieses Kriterium bei der zukünftigen Bewertungsperiode anwenden. Sie beabsichtigt, die Rating-Kriterien für Orange” und “Grün” ab Ende 2021 der höheren Stringenz anzupassen, die zur Erreichung der Pariser Klimaziele erforderlich ist.

Die Vorsorgeeinrichtung hat sich im Vergleich zur Vorperiode verschlechtert.

Beispielsweise:

  • sie genügt den neu angepassten Rating-Kriterien für “Orange” beziehungsweise “Grün” nicht mehr,
  • sie hat wesentlichen Vorbereitungsschritten für eine Dekarbonisierung keine oder nur ungenügende Massnahmen der Reduktion der CO2-Intensität ihrer Wertschriftenportfolien folgen lassen.

Die Vorsorgeeinrichtung hat gar nicht oder erst in Ansätzen begonnen, sich in Richtung Klimaverträglichkeit zu bewegen.

Beispielsweise:

  • sie hat auf ihrer Website noch keine Nachhaltigkeitspolitik publiziert (gemäss Empfehlungen, Schritt 1),
  • oder sie hat sich zwar Nachhaltigkeitsgrundsätze gegeben, diese bisher aber nicht um die Dimension Klimaverträglichkeit ergänzt (Empfehlungen, Schritt 2),
  • und/oder sie ist vorerst nur Mitglied geworden bei Vereinigungen für Nachhaltigkeit (gemäss Empfehlungen, Schritt 3).

Jedoch fehlen noch praktische Schritte in Richtung Klimaverträglichkeit wie Investor’s Engagement (gemäss Empfehlungen, Schritt 5) und Grundlagenarbeit für die Planung einer Portfolio-Dekarbonisierung (gemäss Empfehlungen, Schritte 4 und 7).

Die Vorsorgeeinrichtung hat im Beobachtungszeitraum erste Massnahmen getroffen, die ihren Weg in Richtung Klimaverträglichkeit vorbereiten, respektive sie hat in dieser Periode wenige weitere Schritte auf einem Paris-kompatiblen Pfad unternommen.

Beispielsweise:

  • sie hat ihre Nachhaltigkeitsgrundsätze – verschriftet oder faktisch – um die um die Dimension Klimaverträglichkeit ergänzt (Empfehlungen, Schritt 2),
  • und sie ist Mitglied bei Vereinigungen für Nachhaltigkeit (Empfehlungen, Schritt 3),
  • und/oder sie hat praktische Schritte in Richtung Klimaverträglichkeit wie Investor’s Engagement (Empfehlungen, Schritt 5) unternommen,
  • und/oder sie ist daran, Grundlagenarbeit für die Planung einer Portfolio-Dekarbonisierung (Empfehlungen, Schritte 4 und 7) zu unternehmen,

oder aber:

  • auf Seite ihrer Vermögensverwalter erfolgten erste Schritte zur Dekarbonisierung auf einem oder mehreren Standard-Finanzprodukten, ohne ihr eigenes Zutun – sie selbst hat aber keine Initiative für Massnahmen ergriffen (Empfehlungen, Schritt 4).

Die Vorsorgeeinrichtung hat im Beobachtungszeitraum Massnahmen getroffen, die sie auf ihrem Weg in Richtung Klimaverträglichkeit vorangebracht haben, respektive sie hat in dieser Periode einige weitere Schritte auf einem Paris-kompatiblen Pfad unternommen.

Beispielsweise erfüllt sie einige der folgenden Punkte:

  • sie wendet Nachhaltigkeitsgrundsätze an, welche die Dimension Klimaverträglichkeit faktisch oder explizit einschliessen (Empfehlungen, Schritt 2),
  • und sie ist Mitglied bei Vereinigungen für Nachhaltigkeit (gemäss Empfehlungen, Schritt 3),
  • und/oder sie hat praktische Schritte in Richtung Klimaverträglichkeit wie Investor’s Engagement unternommen (Empfehlungen, Schritt 5) und dokumentiert deren Inhalte und Ergebnisse,
  • und/oder sie plant die Messung des CO2-Fussabdrucks und/oder die Durchführung einer Klima-Szenarioanalyse (Empfehlungen, Schritt 6),
  • und/oder sie ist daran, Grundlagenarbeit für die Planung einer Portfolio-Dekarbonisierung (Empfehlungen, Schritte 4 und 7) zu unternehmen.

Jedoch fehlen noch dokumentierte praktische erste oder weitere Schritte der Portfolio-Dekarbonisierung (Empfehlungen, Schritte 4 und 7).

Die Vorsorgeeinrichtung hat im Beobachtungszeitraum eine bedeutende Zahl von Massnahmen getroffen, die sie auf ihrem Weg in Richtung Klimaverträglichkeit vorangebracht haben, respektive sie hat in dieser Periode mehrere weitere Schritte auf einem Paris-kompatiblen Pfad unternommen.

Beispielsweise erfüllt sie mehrere der folgenden Punkte:

  • sie hat einen ersten Schritt der Dekarbonisierung des Portfolios unternommen (Empfehlungen, Schritt 4),
  • und/oder sie wendet Nachhaltigkeitsgrundsätze an, welche die Dimension Klimaverträglichkeit explizit einschliessen (Empfehlungen, Schritt 2),
  • und sie ist Mitglied bei mehreren Vereinigungen für Nachhaltigkeit (Empfehlungen, Schritt 3),
  • und/oder sie hat praktische Schritte in Richtung Klimaverträglichkeit wie Investor’s Engagement unternommen (Empfehlungen, Schritt 5) und dokumentiert deren Inhalte und Ergebnisse,
  • und/oder sie plant die Messung des CO2-Fussabdrucks und/oder die Durchführung einer Klima-Szenarioanalyse (Empfehlungen, Schritt 6),
  • und/oder sie ist daran, Grundlagenarbeit für die Planung einer Portfolio-Dekarbonisierung (Empfehlungen, Schritte 4 und 7) zu unternehmen.

Die Vorsorgeeinrichtung hat im Beobachtungszeitraum eine Vielzahl von Massnahmen getroffen, die sie auf ihrem Weg in Richtung Klimaverträglichkeit stark vorangebracht haben, respektive sie hat in dieser Periode mit einem Schritt “Best Practice” Status erreicht oder viele weitere Schritte auf einem Paris-kompatiblen Pfad unternommen.

Beispielsweise hat sie mit einem Schritt und in kurzer Zeit “Best Practice” Status “Grün” erreicht.

Und/oder sie erfüllt die Mehrzahl der folgenden Punkte:

  • sie hat einen oder mehrere massgebende Schritte der Dekarbonisierung des Portfolios unternommen (Empfehlungen, Schritte 4 und 7),
  • sie hat die Messung des CO2-Fussabdrucks und/oder eine Klima-Szenarioanalyse durchgeführt (Empfehlungen Schritt 6),
  • sie hat weitere Schritte der Dekarbonisierung verbindlich angekündigt (Empfehlungen, Schritte 4 und 7),
  • sie wendet Nachhaltigkeitsgrundsätze an, welche die Dimension Klimaverträglichkeit explizit einschliessen (Empfehlungen, Schritt 2),
  • sie ist Mitglied bei mehreren Vereinigungen für Nachhaltigkeit (Empfehlungen, Schritt 3),
  • sie hat praktische Schritte in Richtung Klimaverträglichkeit wie Investor’s Engagement unternommen (Empfehlungen, Schritt 5) und dokumentiert deren Inhalte und Ergebnisse,
  • sie ist daran, Grundlagenarbeit für die Planung einer weiteren Portfolio-Dekarbonisierung (Empfehlungen, Schritte 4 und 7) zu unternehmen.

Die Vorsorgeeinrichtung ist traditionell nachhaltig, indem sie eine weitgehende ESG-Integration im Anlageprozess praktiziert, etwa indem sie nach einem Best-in-class Ansatz und/oder durch Sektorausschlüsse das investierbare Anlageuniversum weitgehend auf Firmen mit hohem ESG-Rating einschränkt; sie schliesst damit auch Unternehmen mit hoher CO2-Intensität aus. Sie erklärt zudem öffentlich, nicht in Unternehmen der fossilen Energien anzulegen.