Klimagerechtigkeit

Gleiche Rechte für alle Menschen

Klimagerechtigkeit fordert, dass jedem Menschen das selbe Budget für Treibhausgase zusteht und die historischen Emissionen mitberücksichtigt werden.

Geteilte Verantwortung

Das Pariser Klimaabkommen fordert von den Staaten eine «gemeinsame, aber geteilte Verantwortung» für die Erreichung der Klimaziele.  Reiche Länder mit hohem Treibhausgasausstoss müssen nicht nur ihre Emissionen rasch reduzieren, sondern auch arme Länder bei den Klimaschutzmassnahmen und bei der Anpassung an die Folgen der Klimaerhitzung unterstützen.

Finanzflüsse umlenken

Das Pariser Klimaabkommen beinhaltet die Ausrichtung der staatlichen und privaten Finanzflüsse auf eine treibhausgasarme Entwicklung sowie eine Verbesserung der Anpassungsfähigkeit an ein verändertes Klima. Statt in die fossile Wirtschaft müssen die Mittel in den weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien, der Kreislaufwirtschaft, der klimafreundlichen Landwirtschaft und weiterer nachhaltiger Wirtschaftszweige fliessen.
Die Klima-Allianz fordert vom Staat Regulierungen und Standards für die Dekarbonisierung der Finanzflüsse.

Internationale Klimafinanzierung

Die Industrieländer haben sich verpflichtet, gemeinsam 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr für Klimaschutz- und Anpassungsmassnahmen in Entwicklungsländern bereitzustellen. Das ist zu begrüssen, darf aber nicht auf Kosten der Entwicklungszusammenarbeit geschehen. Die durch Industriestaaten finanzierten Massnahmen können Entwicklungszusammenarbeit zwar ergänzen, aber niemals ersetzen.

Junge gegen Alte?

Im Zusammenhang mit den jugendlich geprägten Klimastreiks zielt «Klimagerechtigkeit» auch auf die ältere Generation: Ihr hinterlässt uns eine Welt am Abgrund, ihr habt ein Problem geschaffen, das wir lösen müssen. Sowohl die globale als auch die lokale Perspektive der Klimagerechtigkeit erfordern eine rasche Umsetzung des Pariser Abkommens durch die Schweiz.

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