Gemeinden unter Druck: Einwohner:innen fordern mehr Hitzeschutz
Bern, 28. September 2026 – Nach den 14 Klimademonstrationen im September in der Schweiz fordern nun Menschen schweizweit in Gemeinden mehr Hitzeschutz.
Nach einem Sommer mit wiederkehrenden Hitzewellen, versammelten sich im September schweizweit Menschen zu Demonstrationen. Nun schlägt dieser Protest um in konkrete Forderungen an Gemeinden. Koordiniert wird das Engagement vom Projekt OK Klima der Klima-Allianz Schweiz. Bereits engagieren sich Menschen freiwillig für andere Themen an ihrem Wohnort: Gemeinschaftsgastronomie, Klimastrategie und Energieplanung. Neu stellt OK Klima auch Anleitungen zur Verfügung, wie man sich für Hitze-Anpassung in seiner Gemeinden einsetzen kann.
Messbare Ergebnisse vor Ort
Gemeinden haben wichtige Hebel, um sich an den Klimawandel anzupassen. Die konkreten Forderungen von OK Klima beinhalten folgende Hebel:
Die Begrünung mildert den Hitzeinseleffekt: Grünflächen tragen nicht nur zur Klimaanpassung, sondern auch zur Begrenzung der Erderwärmung bei. In Wohngebieten kann dadurch die Temperatur stellenweise um mehr als 7 °C gesenkt werden.
Die Entsiegelung der Böden: Sie kühlt die Luft ab und beugt Überschwemmungen bei Starkregen vor, da das Wasser direkt im Boden einsickern kann.
Ein Schlüsselwerkzeug und persönliche Begleitung
Um zum Handeln anzuregen, stellt OK Klima folgende Ressourcen zur Verfügung:
Eine zugängliche Standortbestimmung: Eine Online-Plattform, die für jeden Kanton und jede Gemeinde transparent über die aktuelle Situation bezüglich Hitzeinseln, Begrünung und Bodenversiegelung informiert nebst wichtigen weiteren Indikatoren rund um den Klimaschutz.
Konkrete Handlungsanweisungen: Beispiele und Vorlagen sowie Vorschläge für konkrete Aktionen
Eine Begleitung nach Mass: Ein Coaching Angebot steht für alle Interessierten zur Verfügung und kann dabei helfen aktiv zu werden oder das Engagement gezielt auf die lokaleKlimapolitik zu richten.
Konkretes Engagement vor Ort: Angebot an die Medien
Gerne vermitteln wir Journalist:innen Zugang zu Expert:innen, mehr Informationen zu den Klimakarten oder Kontakt zu Menschen, die sich lokal engagieren.
Sorgen Sie jetzt dafür, dass Ihre Pensionskasse klimafreundlich investiert! Mit einem Mail an Ihre Vorsorgeeinrichtung können Sie Grosses bewirken, denn Pensionskassen haben ihren Versicherten gegenüber eine Sorgfaltspflicht.
Suchen Sie unten Ihre Pensionskasse in der Liste der nicht nachhaltigen Institutionen aus - einen Textvorschlag und die E-Mail-Adressen der anzusprechenden Verantwortlichen erfassen wir für Sie automatisch.
Ist Ihre Pensionskasse nicht in dieser Liste? Sie könnte bereits nachhaltig sein oder auf dem Weg dazu. Oder aber wir haben sie aufgrund der Vielzahl an kleinen Pensionskassen nicht in Liste aufgenommen. Dies finden Sie auf der Seite des Klima-Rating auf unserer Website heraus: Schliessen Sie dazu diese Seite, klicken Sie dann die "Key Points" Ihrer Pensionskasse an.
Wenn Sie dort keine Aufforderung "E-Mail schreiben" finden, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
1) Sie ist schon GRÜN, HELLGRÜN oder, wenn ORANGE, dann immerhin mit Potenzial zu HELLGRÜN (die Begründung finden Sie ebenfalls in den "Key Points"). In diesem Fall können Sie sich für klimafreundliche Investitionen bei den öffentlichen Investoren Suva, AHV-Fonds/Compenswiss und Atom-Entsorgungsfonds STENFO engagieren. Alle Personen können jeder einzelnen dieser drei Institutionen schreiben.
2) Wir haben sie aufgrund der Vielzahl an kleinen Pensionskassen nicht in die oben erwähnte Liste aufgenommen.
Schreiben Sie ein E-Mail an sandro.leuenberger@klima-allianz.ch. Wir melden uns wieder und ermöglichen Ihnen, ein Email an Ihre Pensionskasse zu schreiben.
Sie finden Ihre Pensionskasse auch nicht in unserem Klima-Rating? Schreiben Sie ein E-Mail an sandro.leuenberger@klima-allianz.ch. Wir erfassen sie und melden uns wieder bei Ihnen.
Bitte beachten Sie folgende Punkte:
Vergessen Sie nicht, sich im Email an Ihre Pensionskasse mit Ihrer Signatur als Versicherte*r zu identifizieren: mit Vorname, Name, Adresse und wenn möglich auch mit Ihrer Versicherten-/Identifikationsnummer aus Ihrem Vorsorgeausweis.
Diese Mail können Sie ganz einfach personalisieren, etwa indem Sie die angeschriebenen Verantwortlichen persönlich ansprechen. Und zögern Sie nicht, Ihre eigenen Anliegen vorzubringen.
Bleiben Sie hartnäckig: Schreiben Sie Ihrer Pensionskasse nochmals, falls Sie keine Antwort von ihr erhalten und nehmen Sie dabei unseren Finanzexperten sandro.leuenberger@klima-allianz.ch ins CC.
Halten Sie uns auf dem Laufenden: Bitte leiten Sie die erhaltene Antwort weiter an sandro.leuenberger@klima-allianz.ch, damit wir unsererseits ebenfalls Druck auf die Vorsorgeeinrichtungen machen können.
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