Nationalbank: Aus Erdöl, Erdgas und Kohle aussteigen

Die Schweizerische Nationalbank befördert eine katastrophale globale Erhitzung von 4-6 Grad. Mit ihren Aktienanlagen finanziert sie einen CO2-Ausstoss, der grösser ist als derjenige der ganzen Schweiz im Inland.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hielt per Ende 2019 5.9 Milliarden Franken in Aktien von Unternehmen, die fossile Energien fördern und damit den Klimawandel anheizen. Mit diesen Investitionen unterstützt die SNB eine katastrophale globale Erhitzung von 4-6 Grad. Der Klimawandel bedeutet eine massive Verletzung grundlegender Menschenrechte und verursacht riesige Umweltschäden. Die SNB muss aus Investitionen in Erdöl-, Erdgas- und Kohleunternehmen aussteigen, denn diese stehen im Widerspruch zu ihrer Anlagerichtlinie:  Demzufolge darf sie nicht in Unternehmen investieren, die “systematisch gravierende Umweltschäden verursachen oder grundlegende Menschenrechte massiv verletzen”.

Die gesetzliche Aufgabe der Nationalbank ist es, die Geld- und Währungspolitik im Gesamtinteresse des Landes zu führen und zur Stabilität des Finanzsystems beizutragen. Eine optimale Währungs- und Anlagepolitik der Nationalbank darf den Klimawandel nicht ignorieren. Sie muss mittel- und langfristige Risiken einbeziehen und den Einfluss des Klimawandels auf die Nationalbankanlagen analysieren und nötige Massnahmen umsetzen.

 

 

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