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    Unter Verschluss: Klimarisiko-Test der Pensionskassen

     

    Fordern Sie Ihre Pensionskasse auf, die Resultate der Klimaverträglichkeits-Studie des Bundesamts für Umwelt zu veröffentlichen und die Vorsorgegelder nicht länger in fossile Energie anzulegen.

    Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat die Investitions-Portfolios von Pensionskassen auf ihre Klimaverträglichkeit getestet. Der Finanzplatz Schweiz fördert mit seinen Investitionen eine katastrophale Klimaerwärmung von 4 bis 6 Grad.

    Jetzt sind die Resultate des Klimarisiko-Tests bekannt. Sie werden den Versicherten vorenthalten. Viele Pensionskassen zögern oder weigern sich sogar, die Zahlen offen zu legen. Die Versicherten haben das Recht, über die Risiken informiert zu werden. Zukünftige Rentenzahlungen sind nicht gesichert, falls Pensionskassen in Kohle, Erdöl und Erdgas investieren.
     

    Fordern Sie jetzt Transparenz! Unterzeichen Sie den Brief an Ihre Pensionskasse .

     

    Ihr Engagement lohnt sich: Die Bernische Pensionskasse BPK, die Stiftung Abendrot und die Pensionskasse der Stadt Biel haben bereits zugesichert, die Versicherten zu informieren.

  • Blog der Klima-Allianz

  • Nationalbank investiert Milliarden in fossile Industrie

    Unterzeichnen Sie den offenen Brief und fordern Sie mit über 130 Persönlichkeiten die Schweizer Nationalbank auf, einen Ausstiegsplan aus fossilen Energien vorzulegen.

     

    Eine Studie hat aufgedeckt, dass die Schweizer Nationalbank knapp 11 Prozent des US-Aktienportfolios in fossile Industrie investiert. Der CO2-Ausstoss dieser Anlagen entspricht ähnlich vielen Treibhausgasen wie die gesamten jährlichen Emissionen der Schweiz.

     

    Unterzeichnen jetzt Sie das Klimaschutz-Memento und fordern Sie die Nationalbank auf, die CO2-Emissionen des gesamten global angelegten Portfolios zu veröffentlichen sowie einen Ausstiegsplan aus fossilen Energien zu entwickeln.

     

    Die Nationalbank soll in Zukunft Investitionen in fossile Unternehmen ausschliessen. Darunter fallen Firmen mit den grössten Reserven an Kohle, Erdöl und Erdgas, die Schiefergas-Förderer und andere stark in Kohle exponierte Firmen.

  • Pensionskassen:
    Schluss mit fossilen Investitionen!

    Pensionskassen pumpen Milliarden in die Kohle-, Erdöl- und Erdgasindustrie. Das ist ein Risiko für das Klima und für die Sicherheit unserer Renten. Fordern Sie Ihre Pensionskassen jetzt auf, die Vorsorgegelder nicht länger in fossile Energie anzulegen.

  • Wollen Sie, dass Ihre Vorsorgegelder in fossile Energien investiert werden?

    Schweizer Pensionskassen investieren Milliarden in die Kohle-, Erdöl- und Erdgasindustrie. Dadurch wird der Klimawandel weiter angeheizt. Auch die Sicherheit unserer Renten ist auf dem Spiel. Denn fossile Energien sind ein Auslaufmodell.

    • Die Erschliessung und Förderung von Kohle, Erdöl und Erdgas wird teurer und risikoreicher. 
    • Der technologische Fortschritt geht in Richtung erneuerbare Energieträger.
    • Der Klimawandel trifft die Schweiz besonders hart: aktuelle Klimamodelle sagen eine Zunahme von Starkniederschlägen, Erdrutschen, Hitzewellen und Waldbränden voraus.

    Fordern Sie heute Ihre Pensionskasse auf, die Vorsorgegelder nicht mehr in fossile Energien zu investieren.

     

    Für die Kampagne «Renten ohne Risiko» haben wir eine Website entwickelt, mit der Sie Ihre Pensionskasse direkt und einfach kontaktieren können. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Drei Gründe für den Ausstieg aus fossilen Investitionen

    Fossile Energien müssen unter immer riskanteren Bedingungen mit immer brutaleren Methoden erschlossen werden: Für Kohleabbau werden Berge abgetragen, in der unberührten Arktis wird nach Erdöl gebohrt, zur Erdgasförderung werden Chemikalien in den Boden gepumpt. Fossile Energieförderung wird kostspieliger, gefährdet die Umwelt und das Risiko von Unfällen steigt.

    Bereits heute gewinnen Sonne- und Windenergie zunehmend gegen Kohle, Erdöl und Erdgas bei langfristigen Energielieferverträgen. Der technologische Fortschritt arbeitet für die Energie aus Sonne und Wind. Dies gilt auch für Stromspeicher und intelligente Übertragungsnetze für die Versorgung mit erneuerbarem Strom. Der Preis einer erneuerbaren Rundum-Versorgung wird immer konkurrenzfähiger.

    Der Klimawandel wird immer deutlicher spürbar. Wärmere Luft nimmt mehr Wasser auf, was auch bei uns zu extremen Niederschlägen führt, wie wir sie früher nicht gekannt haben. Mit den Katastrophen wächst der politische Wille. Die «Fukushimas» für die fossile Energieindustrie häufen sich: Weltweite Korallenbleiche, extremere Stürme, Überschwemmungen und Hitzewellen.
     
    Gemäss einer Studie des Bundesamts für Umwelt fördert der Finanzplatz Schweiz mit seinen Investitionen einen katastrophalen Klimawandel von 4 bis 6 Grad. Die Pensionskassen sind bei dieser Selbstzerstörung mit dabei, obwohl ein fortschreitender Klimawandel ihre Investitionen auf breiter Front gefährdet: Überflutungen, Sturmschäden und Waldbrände bedrohen Liegenschaften und Unternehmen, in die sie investieren.
     
    Letztes Jahr hat die Staatengemeinschaft in Paris beschlossen, die durch den Menschen verursachte Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Und sie hat sich das Ziel gesetzt, dass 1.5 Grad nicht überschritten wird. Mit der Ausbeutung der bereits erschlossenen Kohlevorkommen, Erdöl- und Erdgasfelder werden zwei Grad Erwärmung mit Sicherheit übertroffen. Bereits erschlossene Vorkommen fossiler Energie dürfen darum nicht mehr gänzlich genutzt werden. Und erst recht braucht die Welt keine neue fossile Energieinfrastruktur mehr!

  • Themen der Klima-Allianz

    Durch das Abstossen von Investitionen in Kohle, Erdöl und Erdgas trennen sich Anleger von finanziellen Risiken und von den Profiteuren und Lobbyisten der Klimakrise. Mehr

    Der Verkehr ist hierzulande der schwerwiegendste Klimafaktor. Die Schweiz hat lange keine wirkungsvollen Massnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen des Verkehrs ergriffen. Der internationale Flugverkehr wird durch die Steuerbefreiung des Kerosins sogar subventioniert. Mehr

    „Der Beginn der Regenzeit ist unberechenbar geworden. Die Regenzeit selbst ist immer kürzer. Manchmal kommt sie so spät oder so früh , dass wir unsere Anbauzeiten nicht mehr planen können“. So beschreiben Kleinbauern in Fambidzanai, Zimbabwe, ihre Situation. Aus vielen anderen Ländern des Südens kommen ähnliche Stimmen. Mehr

    Der Klimawandel gibt vielen ohnehin bedrohten Arten den Rest – dies ist ein zentrales Fazit des fünften Berichts des Uno-Klimarats IPCC. Mehr

    Das Klima schützen heisst in wenigen Jahrzehnten vollständig aus der Nutzung der fossilen Energien aussteigen. An die Stelle von Öl, Gas, Benzin, Diesel und Kerosin muss ein cleverer und sparsamer Umgang mit Energie sowie 100% erneuerbare Energie treten. Mehr

    Die Arktis schmilzt - und zwar schnell. An kaum einem anderen Ort der Welt ist der Klimawandel deutlicher sichtbar. Über 75 Prozent des arktischen Meereises ist in den letzten 30 Jahren verschwunden. Mehr

    Die Industrieländer sagten den Entwicklungsländern finanzielle Unterstützung beim Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zu. Die ersten Zahlungen zweigten die meisten aber aus der Entwicklungshilfe ab, auch die Schweiz. Das widerspricht den bisherigen Vereinbarungen und gefährdet den Abschluss eines umfassenden Klimavertrags. Mehr

    Nicht alle Menschen sind gleichermassen für die Klimaerwärmung verantwortlich: Die bis 1990 emittierten Treibhausgase stammten zu 80% von Industrienationen. Hingegen leiden Menschen in Entwicklungsländern, welche nur marginal zur Klimaerwärmung beigetragen haben, schon heute unter deren Folgen. Mehr

  • Klima-Allianz Schweiz

    Schweizweit organisieren sich über 70 Organisationen in der Klima-Allianz Schweiz.

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